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Das größte Problem selbstständiger Mütter und wie du es Schritt für Schritt knackst

Das groesste Problem selbststaendiger Muetter

Bevor ich selbstständigen Müttern Einlass in meine Facebook-Gruppe gewähre, bitte ich sie darum, ein paar Fragen zu beantworten. Eine davon beschäftigt sich mit ihrem aktuell größten Problem und in 90% aller Fälle erhalte ich hier exakt die gleiche Antwort:

So gut wie alle haben ein Zeitproblem und wissen nicht, wie sie es lösen sollen. Alle wünschen sich, allen Baustellen in ihrem Leben gerecht werden zu können, kommen dabei aber leider auf keinen grünen Zweig.

Damit es dir zukünftig anders geht, möchte ich dir heute zeigen, wie du das größte Problem selbstständiger Mütter am besten knackst.

DAS GRÖSSTE PROBLEM SELBSTSTÄNDIGER MÜTTER

Was du tun kannst wenn dir als selbststaendige Mutter alles zu viel wirdDas größte Problem selbstständiger Mütter ist die Zeit. Dabei wirkt es oft so, als hätten manche Menschen einfach mehr Zeit als andere. Aber, ÜBERRASCHUNG, das ist natürlich nicht so.

Denn wir alle haben 24 Stunden zur Verfügung. Exakt gleich viel. Kein Mensch hat auch nur eine Sekunde mehr Zeit zur Verfügung als ein anderer.

Woran liegt es also, dass so viele Mütter nicht mit ihrer Zeit hinkommen und ein paar wenige eben doch?

Dein größtes Problem ist nicht der Mangel an Zeit, sondern wie du mit der Zeit umgehst, die du zur Verfügung hast. Was du dir vornimmst und wie du deine Zeit einteilst.

Wenn du mal ganz ehrlich zu dir selbst bist, dann wirst du feststellen, dass deine To-Do-Liste meistens aus allen Nähten platzt. Alles, was dir wichtig erscheint, wird erst einmal dort aufgelistet. Ohne zu hinterfragen, ob diese Sache wirklich nötig und überhaupt sinnvoll ist.

Dann legst du die To-Do’s für einen Tag fest und stellst am Ende des Tages fest, dass du nicht einmal die Hälfte davon geschafft hast. Das frustriert dich, hab ich Recht?

Das Ende vom Lied ist, dass du konstant das Gefühl hast, dass du einfach nichts geschafft bekommst.

Aber Halt: Bevor du deinen Frust jetzt in Rotwein ertränkst oder dir einen ganzen Becher Ben & Jerries Eis reinschaufelst und dabei eine Netflix-Serie nach der anderen suchtest, anstatt dich wirklich mit deinem Problem zu beschäftigen, hör erst mir noch eine kleine Weile zu, denn ich möchte dir Schritt für Schritt zeigen, wie du dein Zeitproblem lösen kannst.

Bist du bereit? Dann mal los:

SCHRITT #1: AUSMISTEN

Hol deine To-Do-Liste raus und miste mal so richtig aus! Was von den Dingen, die dadrauf stehen macht eigentlich wirklich Sinn? Was davon nicht? Was ist wirklich, wirklich wichtig und was einfach nur überflüssig?

SCHRITT #2: PRIORISIERUNG

Arbeitsblatt Priorisierung im Mama-BusinessJetzt, wo deine Liste (hoffentlich) schon um einige Punkte geschrumpft ist, geht es darum, sie nach Wichtigkeit zu sortieren. Dazu musst du wissen, welche der To-Do’s am meisten zu deinem Business-Erfolg beitragen.

Nimm dir dazu ein Blatt Papier und teile es mit einem Strich in zwei Hälften (oder melde dich alternativ zur Mamanehmer-Montags-Motivation an und erhalte die Vorlage zum Ausdrucken inkl. Anleitung als Begrüßungsgeschenk).

Auf die linke Seite schreibst du nun alle To-Do’s, die du regelmäßig erledigst. Rechts schreibst du deine bisherigen Erfolge auf. Nun kommt der entscheidende Schritt: Welche deiner To-Do’s auf der linken Seite hatten einen Einfluss auf deine Erfolge? Verbinde die entsprechenden Punkte.

Die To-Do’s, die die meisten Linien nach rechts erhalten sind ganz offensichtlich die wichtigsten Punkte, die die höchste Priorität haben sollten.

SCHRITT #3: ZEITLICHE SORTIERUNG

Nun hast du deine To-Do’s schon mal priorisiert. Wichtig ist aber auch, dass du weißt, wie lange du für eine bestimmte Aufgabe im Schnitt brauchst, damit du dir nicht wieder zu viel vornimmst, denn dein Tag hat eben nur 24 Stunden…

Wenn du noch keine Ahnung hast und zum ersten Mal darüber nachdenkst, dann schätze, wie lang du ungefähr für eine Aufgabe brauchst. Das ist für den Anfang in Ordnung, um überhaupt erstmal ein Gespür dafür zu bekommen.

In Zukunft rate ich dir dann aber dringend an, zumindest für eine Weile, die Zeit zu stoppen und herauszufinden, wie lange du WIRKLICH für etwas brauchst. Oft unter- oder überschätzen wir nämlich den zeitlichen Aufwand für bestimmte Dinge.

SCHRITT #4: WOCHENPLANUNG

Jetzt geht es ans Eingemachte. Denn jetzt musst du das Wissen darüber, was wichtig ist und wie lange du dafür brauchst, auch umsetzen. Hol deinen Kalender raus und markiere erst einmal die Zeiten in der Woche, in denen du ganz sicher Zeit zum Arbeiten hast, weil dein Kind da ganz sicher in irgendeiner Form betreut ist.

Danach schätzt du, wie viel Zeit du wohl noch zusätzlich pro Tag haben wirst, wenn alles „normal“ läuft. Also, wie lange dein Kind vermutlich schläft und/oder sich selbst beschäftigt.

Nun arbeitest du die Prioritäten-Liste von oben nach unten ab. Das Wichtigste planst du zuerst ein. Idealer Weise in einem Zeitblock, der zu den „sicheren“ gehört. Sollte eine Aufgabe deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als du pro Block zur Verfügung hast, unterteile die Aufgabe in Unteraufgaben und teile dann die einzelnen Teilstücke den Zeitblöcken zu.

So gehst du in der Liste immer weiter nach unten. Am Ende sollten deine „sicheren“ Zeitblöcke gut gefüllt sein mit den Dingen, die am wichtigsten für deinen Business-Erfolg sind und in den „unsicheren“ Zeitblöcken sollten die Dinge notiert sein, die am wenigsten wichtig sind.

SCHRITT #5: AUSFÜHRUNG

Herzlichen Glückwunsch, du hast gerade deine erste Woche geplant! Nun ist es wichtig, dass du dich auch an den Plan hältst und ihn genau so abarbeitest, wie du es eingeplant hast. Notiere dir dabei auch immer wieder die Zeit, die du für einzelne Aufgaben benötigt hast.

SCHRITT #6: OPTIMIERUNG

Am Ende der Woche schaust du dir an, wie es gelaufen ist. Wo hast du dich überschätzt? Wo hast du dich unterschätzt? An welchen Stellen kannst du noch optimieren?

Mit diesem Wissen planst du dann die nächste Woche.

SCHRITT #7: REPEAT

In den kommenden Wochen solltest du die Schritte 1-6 von Woche zu Woche immer wieder wiederholen, bis du das Gefühl hast, deine Zeit wirklich im Griff zu haben, dein Business voran zu bringen und auch ohne diese akribische Planung weitermachen zu können.

Wann immer du aber in Zukunft wieder das Gefühl bekommst, nicht mehr wirklich die Herrin deiner Zeit zu sein, solltest du die einzelnen Schritte wiederholen, um wieder in eine organisierte Planung zu kommen.

WILLST DU MICH STALKEN?

Möchtest du jetzt noch genauer wissen, wie ich mich selbst organisiere und mein Business und meine Familie unter einen Hut bekomme? Dann melde dich zur Mamanehmer-Montags-Motivation an und erhalte als Dankeschön nicht nur die Vorlage zur Prirorisierung deiner To-Do’s, sondern auch noch meinen kostenlosen Zeitreport, in dem du hinter die Kulissen meines Businesses spitzeln kannst. Klicke einfach auf die Grafik hier und schon bist du dabei:

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Schreib mir gerne mal in die Kommentare, wie gut du dein Zeitmanagement auf einer Skala von 1-10 einschätzt (10 = sehr gut und 1 = sehr schlecht) und was das größte Problem dabei für dich ist.

 

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