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MN13 – So findest du dich im Social Media Dschungel zurecht – Teil 1

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013 - So findest du dich im Social Media Dschungel zurecht Teil 1

Nach einer kleinen Zwangspause geht es nun wieder regelmäßig weiter mit dem Mamanehmer Podcast!

Und heute starten wir gleich mit einem Thema durch, auf das ich immer wieder angesprochen werde und zu dem es noch unglaublich viel Beratungsbedarf gibt: Das Thema Social Media!

In dieser Folge lernst du:

  • Wie du am besten mit Social Media anfängst
  • Wie du deine Social Media Arbeit am besten planst
  • Was einen richtig guten Post ausmacht
  • Warum der „böse“ Algorithmus gar nicht so böse ist
  • und wie du ihn sogar FÜR DICH nutzen kannst.

Bereit? Dann geht’s jetzt hier direkt los:

Bei welchem Netzwerk möchtest du in Zukunft all in gehen? Verrate es mir in den Kommentaren!

Shownotes:

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Lieber lesen als hören?

Social Media für Anfänger: So findest du dich im Social Media Dschungel zurecht, wenn du gerade am Anfang stehst! #Mamanehmer #SocialMedia #MompreneurDeBevor wir nun aber tiefer ins Thema Social Media einsteigen, möchte ich dir noch kurz erzählen, wie ich überhaupt zu diesem Thema gekommen bin. Ich mache das nämlich inzwischen schon eine ganze Weile und als ich 2009 mit Social Media Marketing angefangen habe, gab es noch gar nicht die Möglichkeit, dieses Fach zu studieren, wie es heute der Fall ist.

Gehen wir also mal zurück in den Sommer 2009. Social Media steckte damals noch in den Kinderschuhen. Auf Facebook konnte man gerade mal einen Text und ein Bild posten. An Videos oder Live Streams und all die anderen Funktionen, die wir heute kennen, war damals noch nicht zu denken.

Außerdem war Facebook zu der Zeit wirklich „the place to be“. Instagram oder Snapchat gab es damals noch nicht und die einzigen Konkurrenten waren damals Twitter und hier in Deutschland noch StudiVZ bzw. MeinVZ.

Ich habe in dieser Zeit als Aushilfe bei der ITB Berlin gearbeitet um zwischen meinem Bachelor- und Masterstudiengang noch etwas Berufserfahrung zu sammeln. Die ITB Berlin ist die größte Tourismusmesse der Welt und damals in diesem Sommer 2009 wurde das Thema Social Media für Unternehmen gerade erst relevant.

Vorher wurden die sozialen Netzwerke rein zu privaten Zwecken genutzt doch plötzlich erkannten auch Unternehmen den Wert und die Möglichkeiten von Social Media. Genau aus diesem Grund wurde ich gebeten, mal eine Social Media Strategie für die ITB zu entwerfen. Gesagt, getan. Ein paar Wochen später war sie da und da ich nun eh schon ins Thema eingearbeitet war, durfte ich das Ganze selbstständig neben meinem Studium übernehmen.

Social Media für Unternehmen machen ist schon ein deutlich interessanterer Studentenjob als in einer Eisdiele zu arbeiten, wie ich es eben vorher immer gemacht hatte um mir ein paar Euro dazuzuverdienen.

Was aus Social Media inzwischen geworden ist, wissen wir alle. Noch heute betreue ich die ITB Berlin bei ihrer Social Media Arbeit, habe aber inzwischen auch noch diverse andere Kunden. Ich berate inzwischen auch viele Kleinunternehmen und Einzelunternehmerinnen in diesem Bereich, halte Vorträge darüber und gebe Schulungen.

Vielleicht bist du auch gerade an dem Punkt, an dem du dein Mama-Business über Soziale Netzwerke bekannt machen möchtest. Oder du hast schon damit angefangen, hast aber das Gefühl, dass du noch nicht so richtig erfolgreich damit bist.

Wie fängst du also am besten an?

Einen Fehler, den ich bei sehr vielen am Anfang sehe ist, dass sie gleich von Anfang an alle Netzwerke bespielen möchten, die es da draußen so gibt. Sie wollen auf jeder Hochzeit tanzen, melden sich überall an und posten dann willkürlich irgendwo irgendwas oder verknüpfen die einzelnen Netzwerke, damit Posts von Facebook zum Beispiel auch direkt auf Twitter geposted werden.

Na, fühlst du dich gerade ertappt? Klingt das ein bisschen nach dir?

Dann lass uns mal schauen, warum genau diese Strategie nicht funktionieren kann. Um ein Netzwerk erfolgreich zu bespielen, musst du dich erst einmal mit dem Netzwerk vertraut machen. Du musst dich schlau machen, was auf einem bestimmten Netzwerk besonders gut funktioniert. Sind es Videos, Bilder, Texte oder eine Mischung daraus? Wenn ja, wie lang sollten die einzelnen Posts idealer Weise sein und welches Format sollten sie haben?

Das ist nur die Spitze des Eisbergs! Wenn du es mit einem Netzwerk wirklich richtig ernst meinst, dann solltest du es wie deine Westentasche kennen. Und nicht nur das Netzwerk selbst, sondern auch seine Nutzer. Wer hält sich auf einer Plattform auf? Wann halten diese Personen sich dort auf? Wie konsumieren sie? Was mögen sie?

Wenn du nun also versuchst, mit allen Netzwerken gleichzeitig zu starten, wirst du alles nur halbherzig und nichts so richtig machen. Das kommt dann auch in deinen Posts rüber und deine Follower werden das ganz schnell merken.

Was kannst du also besser machen?

Ich rate dir, suche dir 1 bis maximal 2 Netzwerke aus, die ZU DIR und ZU DEINER ZIELGRUPPE passen und bespiele diese Netzwerke richtig. Überlege dir, auf welchen Netzwerken sich deine Zielgruppe aufhält und welches Netzwerk davon auch zu dir passt und dir Spaß macht. Social Media braucht sehr viel Ausdauer und die hast du nur, wenn dir die Arbeit Freude bereitet.

Dich zu zwingen, Videos zu machen, nur weil Videos gerade der neueste Schrei sind, macht keinen Sinn, wenn du dich vor der Kamera unwohl fühlst.

Schau, dass du das Netzwerk findest, was am besten zu deiner Persönlichkeit passt und auf dem sich deine Zielgruppe aufhält.

Hast du nun also das passende Netzwerk für dich gefunden, kann es losgehen! Überlege dir zunächst einmal was du posten möchtest, also welche Art von Posts du machen möchtest und wie oft du posten willst. Wichtig ist auch, dass du herausfindest, wann du am besten postest bzw. wann deine Zielgruppe am meisten online ist. Es bringt ja nichts, wenn du fleißig postest, aber niemand da ist, um deine Inhalte zu konsumieren.

>Ich nutze für meine Social Media Kanäle immer einen Redaktionsplan und plane damit mindestens die nächste Woche voraus. So habe ich genug Zeit, Texte, Bilder und ggf. Videos vorauszuplanen und vorzuproduzieren. Wie du einen Redaktionsplan am besten aufbaust, habe ich schon einmal in einem Blog Post erklärt. Den verlinke ich dir gerne in den Shownotes.

Und jetzt heißt es dann ausprobieren und testen, was das Zeug hält! Teste neue Funktionen deines Netzwerks und überlege dir, wie du sie am besten für dich nutzen kannst. Sei neugierig und traue dich, Dinge auszuprobieren. Gerade am Anfang, wenn du noch wenig Follower hast, kannst du dadurch nichts verlieren. Teste und werte die Ergebnisse danach aus. Finde heraus, was gut funktioniert und was nicht und das, was gut funktioniert, machst du dann immer und immer wieder, so lange, bis es nicht mehr funktioniert. Dann geht das Spiel wieder von vorne los.

Denn bei Social Media kann morgen alles anders sein als heute. Wir müssen immer dafür bereit sein, unsere Strategie komplett über den Haufen zu werfen und umzuplanen.

Der ach so böse Algorithmus

Und das bringt mich auch zu meinem nächsten Punkt: Dem bösen, bösen Algorithmus, von dem immer alle sprechen und vor dem sich alle immer so fürchten.

Ich für meinen Teil habe Frieden mit dem Algorithmus geschlossen. Warum? Weil er eh da ist, egal, was ich tue und ich mittlerweile gar nicht mehr so sicher bin, dass er wirklich böse ist.

Denn nehmen wir uns mal das Beispiel Facebook: Wie viele Freunde hast du auf Facebook und wie vielen Seiten folgst du? Der Durschnitts-Facebook-Nutzer hat fast 400 Freunde und folgt ca. 30 Seiten. Wenn nun all diese Freunde und Seiten regelmäßig posten, sagen wir mal 1x am Tag, haben wir 430 Posts in unserem Newsfeed. Hättest du Lust, die alle durchzugehen und zu konsumieren?

Nein? Ich auch nicht. Der Algorithmus ist dafür da, die Zahl von neuen Posts überschaubar und konsumierbar für den Nutzer zu halten. Und jetzt kommts: Postest du richtig gute Inhalte, dann arbeitet der Algorithmus sogar FÜR DICH…

Jap! Genau so ist es! Gute Inhalte werden vom Algorithmus belohnt und an noch mehr Menschen ausgespielt.

Und woran erkennt der Algorithmus, ob dein Post gut oder schlecht ist? An der Reaktion deiner Fans natürlich. Dein Post wird, zumindest auf Facebook, erst einmal 4% deiner Fans angezeigt. Auch wenn die Formel des Algorithmus bei Facebook so geheim ist, wie die Rezeptur von Coca-Cola, werden das vermutlich die Fans sein, die am häufigsten mit deiner Seite interagieren. Reagieren diese Fans auf deinen Post, zeigt Facebook ihn weiteren Fans an und so weiter.

Es kommt also auf den Inhalt und das richtige Timing beim Posten an. Den Punkt Timing haben wir ja schon besprochen. Aber was ist beim Inhalt nun besonders wichtig?

Social Media für Anfänger: Du möchtest mehr Interaktionen deiner Follower auf deinen Social Media Kanälen? In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Schritte dafür wichtig sind! #Mamanehmer #MompreneurDe #SocialMedia #InteraktionenMach deine Inhalte interessant und spannend. Poste nicht nur über dein Leben, sondern liefere deinen Fans einen Mehrwert. Stell Fragen und rege zur Diskussion an. Bitte deine Fans auch ganz konkret darum, einen Kommentar zu hinterlassen. Und kommen dann Kommentare, antworte darauf, stelle, wenn es geht, sinnvolle Gegenfragen, um mit deinen Fans zu interagieren. Denke immer daran, es sind SOZIALE Netzwerke. Die Kommunikation sollte also unbedingt von beiden Seiten und nicht nur einseitig stattfinden.

Sei authentisch, sei greifbar und nahbar für deine Fans. Dann kommt die Interaktion von ganz alleine.

Und umso mehr Interaktion du direkt am Anfang bekommst, umso mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Post an Reichweite gewinnt.

Achte bei deinen Bildern und Videos außerdem darauf, dass sie ansprechend gestaltet sind, so dass Fans beim Durchscrollen des Newsfeeds daran hängen bleiben.

Ich fasse also nochmal zusammen:

  • Suche dir 1 bis maximal 2 Netzwerke für den Anfang aus. Weitere Netzwerke kannst du in Zukunft immer noch dazunehmen, wenn das erste Netzwerk richtig gut läuft.
  • Suche ein Netzwerk aus, dass zu dir passt und auf dem sich deine Zielgruppe aufhält
  • Erstelle einen Redaktionsplan und plane deine Postings voraus
  • Teste, analysiere und lerne daraus
  • Lass den Algorithmus für dich arbeiten, in dem du gute & interessante Inhalte mit Mehrwert postest

In der nächsten Folge schauen wir uns dann mal an, wie du es schaffst, Fans auf dein Social Media Profil zu bekommen.

Verrate mir doch in den Kommentaren mal, bei welchem Netzwerk du in Zukunft all in gehen möchtest. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!

Wenn du dir unsicher bist, komm gerne auch in die Mamanehmer Community und tausche dich dort mit anderen selbstständigen Müttern aus. Poste deine Fragen und Sorgen und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam eine Lösung finden werden!

Ich danke dir, dass du heute wieder eingeschaltet hast und wünsche dir auf einen wundervollen Tag und freue mich, wenn du auch bei der nächsten Folge wieder dabei bist.

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