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Schuldgefühle & Versagensängste: Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich auch Unternehmerin bin?

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Schuldgefuehle & Versagensaengste als selbststaendige Mutter - Mamanehmer

Viele von uns leiden unter Schuldgefühlen und auch ich frage mich manchmal, ob ich alles richtig mache – als Mama UND als Unternehmerin.

Ob ich meinen Sohn vernachlässige, wenn ich so viel arbeite.
Ob ich meinen Mann vernachlässige.
Ob ich mich selbst vernachlässige.
Meine Freunde, Familie und irgendwie alles…

Werde ich allen und allem so gerecht, wie ich es gerne möchte?

Ich denke, diese Fragen sind völlig normal und jede Mutter stellt sich diese Fragen von Zeit zu Zeit – Egal ob selbstständig oder nicht. Die Selbstständigkeit fügt nur einfach nochmal eine Ebene hinzu.

Wenn du dir diese Fragen also auch stellst, mach dir keine Sorgen! Du bist nicht unnormal, sondern einfach nur eine liebende Mutter, die alles richtig machen möchte.

Wie viel Fremd-Betreuung ist zu viel?

Schuldgefühle loswerden ist gar nicht so einfach! Aber wenn man sich mal bewusst macht, dass man sein Kind nicht direkt vernachlässigt, nur weil man nicht 24/7 mit ihm zusammen ist, wird es schon einfacher! Es ist auch gut und wichtig, dass unsere Kinder anderen Reizen ausgesetzt sind! Mehr dazu in meiner Podcast-Episode #Mamanehmer #PodcastFürSelbstständigeMütter #SelbstständigeMutter #BerufstätigeMutter #SchlechteMutter #Schuldgefühle #MompreneurDe #MompreneursDeWenn ich mir meinen Zeitplan anschaue, dann frage ich mich schon manchmal: Nehme ich mir da nicht zu viel vor? Sollte ich nicht eigentlich mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen? Ist es richtig, ihn drei Nachmittage die Woche von Verwandten betreuen zu lassen und ihn Vormittags in den Kindergarten zu bringen?

Aber dann sehe ich auch immer wieder die strahlenden Augen, wenn ich ihn bei Oma und Opa oder im Kindergarten abhole… Wenn er mir freudestrahlend davon erzählt, was er Tolles gemacht und erlebt hat.

Ja, ich finde es wichtig, dass mein Sohn Zeit mit mir und meinem Mann verbringt, aber ich finde es genauso wichtig, dass er Zeit mit Gleichaltrigen und auch mit dem Rest der Familie verbringt. Das sind Situationen, die ihn fördern und ihm neue Anreize geben, die ich ihm allein gar nicht geben kann.

Er wächst an diesen Situationen und ich glaube fest daran, dass diese Erfahrungen genauso wichtig sind, wie die Momente, die er mit mir oder mit meinem Mann zusammen verbringt.

Die Mischung macht es! Extreme sind, meiner Meinung nach, nie gut – egal in welche Richtung.

Ich glaube, wir haben für die Betreuung eine sehr sehr gute Mischung gefunden:

  • 5 Vormittage im Kindergarten
  • 2 Nachmittage bei meinen Schwiegereltern
  • 1 Nachmittag mit meinen Eltern
  • 1 Nachmittag mit Mama
  • 1 Nachmittag mit Mama und Papa
  • 1 Wochenende mit viel Familienzeit

Wie meine Zeit in einer normalen Woche aufgeteilt ist, kannst du dir ganz genau in meinem Zeitreport anschauen, in dem ich dich mal hinter die Kulissen meiner Arbeitswelt schauen lasse. Ich zeige dir, wie ich mein Mama-Business mit und ohne Kindergarten gewuppt bekomme und gebe dir zusätzlich viele hilfreiche Tipps, die dir dabei helfen, das auch zu schaffen!

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Was wäre, wenn ich nicht selbstständig arbeiten würde?

Und wenn ich dann immer noch zweifle, dann versetze ich mich in andere Situationen. Was wäre, wenn ich nicht selbstständig arbeiten würde?

Dann würde ich vermutlich schon längst wieder angestellt arbeiten, weil es finanziell nicht anders machbar wäre. Zumindest nicht, wenn wir unseren aktuellen Lebensstandard beibehalten wollen würden.

Dadurch wäre ich viel unflexibler und könnte mir nicht einfach Zeit für meinen Sohn nehmen, wenn er sie braucht. Wenn er krank ist, wenn er mich an anderer Stelle braucht.

Ich könnte mir nicht so einfach freinehmen, wenn er mich braucht, außer er wäre krank, aber es gibt ja auch mal andere Momente, in denen er mich braucht. Wachsen und groß werden ist ein sehr intensiver Prozess, bei dem Kinder ihre Eltern mal mehr und auch mal weniger brauchen.

Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich die Möglichkeit habe, selbstständig und von zu Hause zu arbeiten, denn mehr Flexibilität gibt es nicht.

Mein Kind kommt immer zuerst! Es gibt so oft Momente, in denen ich meine Pläne für ihn abändere und das mache ich aus vollem Herzen aus voller Überzeugung.

Zudem macht es mich selbst auch wahnsinnig glücklich, weil ich mich selbst verwirklichen kann und an den Dingen arbeiten kann, die mir wirklich am Herzen liegen.

Das macht mich glücklich und ich weiß, dass ich meinem Sohn als glückliche Mama eine deutlich bessere Mama sein kann, als als unglückliche!

Und ja, es gibt immer mal wieder stressige Zeiten, aber dafür nehme ich mir nach so einer Phase auch ganz bewusst wieder richtig viel Zeit für meinen kleinen Mann!

Fazit

Du siehst: Es gibt absolut keinen Grund, sich schuldig oder schlecht zu fühlen! Wir sind großartige Mamas, die sich immer wieder an die Gegebenheiten anpassen können und dabei trotzdem ihre eigenen Träume und Wünsche nicht vernachlässigen müssen.

Was gibt es Schöneres?

Wie gehst du mit Schuldgefühlen und Versagens-Ängsten um? Verrate es mir in den Kommentaren!

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