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11 Zeitfresser, die deine Mama-Business-Festung ins Wanken bringen & wie du sie vermeiden kannst

Dieser Artikel enthält Werbe-Links* und/oder werbende Inhalte.

Zeitfresser und wie du sie vermeidest

Heute widmen wir uns einer ganz neuen Spezies, die regelmäßig versucht, es sich in unserem Leben bequem zu machen.

Nicht nur kämpfen wir schon die ganze Zeit gegen die fiesen Schuldgefühls-Monster an…. NEIN…. Da muss dann natürlich auch noch gleich eine Horde anderer kleiner Störenfriede auftauchen.

Die Rede ist von Zeitfressern.

Die sind mindestens genauso schlimm, wie die Schuldgefühls-Monster und du solltest ihnen ebenso aus dem Weg gehen. Am besten machst du direkt einen RIESIGEN Bogen um sie herum, wenn sie dir irgendwo auflauern.

Das Schlimme an Zeitfressern?

Sie warten wirklich ÜBERALL auf dich und als Mamanehmer kannst du diese fiesen Viecher ganz sicher nicht in deinem Leben gebrauchen, denn deine Zeit ist eh schon begrenzter als die anderer Selbstständiger.

Heute schauen wir uns die Schlimmsten 11 unter ihnen mal im Detail an.

Und nicht nur das.

Ich zeige dir auch noch, wie du ihnen am besten aus dem Weg gehst.

Also los, schnapp dir dein Giftschwert und auf geht’s in die Schlacht.

ABER WAS SIND ZEITFRESSER ÜBERHAUPT?

Zeitfresser sind Dinge, die sich in deinen Alltag einschleichen und dir deine Zeit rauben.

Das Schlimme an ihnen ist, dass sie meist ganz unbemerkt in unseren Alltag schlüpfen. Mal hier ein wenig und da ein wenig, so dass wir am Anfang gar nicht bewusst mitbekommen, dass sie sich langsam aber sicher immer breiter machen in unserem Leben.

Wenn wir es dann am Ende bemerken, ist es oft schon sehr spät und die Zeitfresser haben bereits einen festen Platz in unserem Leben eingenommen.

Sie dann wieder loszuwerden ist nicht ganz so einfach, aber trotzdem nicht unmöglich.

WAS SIND DIE SCHLIMMSTEN EXEMPLARE UNTER DEN ZEITFRESSERN

Zeitfresser gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben und in jeglichen Variationen.

Ich möchte dir heute die allerschlimmsten unter ihnen vorstellen und dir gleichzeitig zeigen, wie du sie bekämpfen kannst.

So bist du hoffentlich für die Zukunft gegen sie gewappnet, sollten sie sich erdreisten und wieder mal bei dir anklopfen.

Was aber sind denn nun die schlimmsten Zeitfresser aller Zeiten?

ZEITFRESSER #1 – EMAILS

Das Problem

Wir alle kennen sie, wir alle haben sie und wir alle versenden sie. Nur bekommen wir sie nicht besonders gerne, denn sie rauben uns einfach unglaublich viel Zeit.

Was hilft?

Gegen diesen Zeitfresser hilft einfach nur eine Radikalkur. Lege dir feste Emailzeiten fest und lasse dein Postfach für den Rest der Zeit geschlossen. Ich lese meine Emails 2x täglich. Einmal am Vormittag & einmal am Nachmittag.

Wenn es etwas wirklich Dringendes ist, findet die Information den Weg auch anders zu dir. Versprochen.

Du kannst auch einen dauerhaften Abwesenheitsassistenten einstellen, der alle auf deine neuen Emailzeiten hinweist. Sozusagen wie jemand, der die Öffnungszeiten deines Postfachs kommuniziert.

Du wirst sehen, dass du dadurch deutlich mehr Zeit gewinnst, denn einmal alle aufgelaufenen Emails am Stück abzuarbeiten kostet deutlich weniger Zeit, als ständig das Postfach aufzurufen & nach neuen Emails zu schauen.

Das lenkt dich am Ende nämlich immer wieder von dem ab, was du eigentlich tun möchtest.

ZEITFRESSER #2 – SOCIAL MEDIA

Das Problem

Auch bei Social Media Kanälen besteht eine Art Hass-Liebe, denn auf der einen Seite möchtest du nichts verpassen und dich gerne hin und wieder berieseln lassen, aber auf der anderen Seite lenkt dich der Griff zum Handy auch immer wieder ab.

Aktuell schlimmste Spezies unter den Social Media Zeitfressern ist Instagram. Seitdem InstaStorys eingeführt wurden, kannst du hier stundenlang deine Zeit verbringen und eh du dich versiehst, hat der Zeitfresser direkt vor deiner Nase einen halben Tag verputzt, ohne, dass du es überhaupt gemerkt hast.

Was hilft?

Auch bei den Social Media Zeitfressern können strikte Zeiten helfen.

Ich habe mir selbst zB ein Limit gesetzt und nachdem dieses Limit erreicht ist, schalten sich die Social Media Apps auf meinem Handy sogar ab.

Seitdem nehme ich mein Handy viel bewusster in die Hand und hinterfrage tatsächlich auch, ob es gerade wirklich sinnvoll ist, zB Instagram zu öffnen.

Eine Zeit lang war ich sogar so radikal, dass ich einfach alle Accounts, denen ich gefolgt bin, auf stumm geschaltet habe. So konnte ich die App aufmachen und es wurde mir einfach nichts angezeigt.

Ich kann dir hierzu wärmstens das Buch „Digital Minimalism“ von Cal Newport* empfehlen.

ZEITFRESSER #3 – ERREICHBARKEIT

Das Problem

Wie erreichbar bist du eigentlich? Bist du selbst und ständig oder eher ständig du selbst?

In der heutigen Zeit scheint es immer normaler zu werden, einfach permanent erreichbar zu sein. Eine furchtbare Entwicklung, wie ich finde, denn das kann schnell zum Zeitfresser werden.

Wenn du immer für alles und jeden erreichbar bist, wirst du auch hauptsächlich Dinge für alles und jeden tun und viel weniger Zeit für die Dinge haben, die dir wichtig sind.

Was hilft?

Wenn du an wichtigen Dingen arbeitest, schalte dein Handy in den Flugmodus, schließe dein Email-Postfach und sämtliche Social Media Kanäle. Stöpsle am besten direkt das Internet komplett aus.

Und ja, ich weiß, was du jetzt gerade denkst: Was ist, wenn etwas mit meinem Kind ist?

Auch daran habe ich gedacht: Natürlich möchtest du für gewisse Personen erreichbar sein. Das möchte ich auch. Der Kindergarten gehört dazu, denn die rufen nicht einfach an, um zu quatschen, sondern haben in der Regel einen triftigen Grund.

Die Lösung: Wähle anstatt des Flugmodus den „Bitte nicht stören“-Modus deines Handys. Damit kannst du bestimmte Nummern freischalten, die trotzdem zu dir durchkommen. So zB. der Kindergarten. Wenn das Handy dann also klingelt, weißt du, dass es wirklich wichtig ist und nicht Tante Erna, die einfach nur ne Runde schnacken will…

ZEITFRESSER #4 – DAS INTERNET

Das Problem

Du willst mal schnell im Internet eine Information raussuchen. Du öffnest Google, suchst nach der Information und landest auf einer Webseite, die dir diese Information hoffentlich auch gibt.

Damit wärst du eigentlich fertig. Du könntest den Browser zumachen und weiterarbeiten.

Ja, wenn es denn nur so einfach wäre. Denn was ist mit all den anderen Informationen, die um diese eine wichtige Information herum platziert sind? Anzeigen, Banner und andere Infos, die gleich zu den nächsten Fragen führen.

Und schwubs, ist mal eine Stunde vorbei und du surfst auf einer Seite, bei der du gar nicht mehr weißt, wie du überhaupt dahin gekommen bist.

Kommt dir bekannt vor?

Dachte ich mir.

Was hilft?

Du kannst dir spezielle Blocker für deinen Browser oder dein Handy herunterladen, wenn du ganz radikal sein willst. Da kannst du genau einstellen, zu welchen Zeiten du es dir selbst „erlauben“ willst, im Internet zu surfen.

Oder, für alle, die ein bisschen mehr Selbstkontrolle haben: Plane bewusst Auszeiten zum sinnfreien Surfen ein. Dadurch verliert das Ganze seinen Reiz, denn du weißt ja, wann du das nächste Mal wieder „darfst“.

ZEITFRESSER #5 – KONSUM ANDERER INHALTE

Das Problem

Dieser Zeitfresser hat ein wenig mit dem vierten Zeitfresser zu tun. Denn mal Hand aufs Herz: Wie viele Inhalte anderer konsumierst du täglich?

Wie viele Blogposts liest du? Wie viele Podcasts hörst du an? Wie viele YouTube Videos schaust du? Wie viele Social Media Beiträge verfolgst du?

Dieser gesamte Konsum kann sich ganz schnell aufsummieren und plötzlich ist keine Zeit mehr für deine eigentliche Arbeit. Klar, du fühlst dich danach gut und motiviert, aber wenn dir am Ende keine Zeit mehr bleibt, das Gelernte umzusetzen, bringt es dich nicht weiter.

Was hilft?

Dreh doch den Spieß einfach um und belohne dich mit dem Konsum dieser Inhalte, wenn du eine wichtige Aufgabe erledigt hast.

Oder plane dir auch dafür feste Zeiten ein. Ich habe mir zB seit Anfang des Jahres feste „Weiterbildungszeiten“ eingeplant, zu denen ich all diese Inhalte konsumiere, Bücher lese oder Online-Kurse absolviere.

Außerdem rate ich dir dringend an, nicht mehr so vielen Leuten zu folgen. Pick dir ein paar richtig gute Inspirationsquellen heraus und bleibe dabei.

ZEITFRESSER #6 – MULTITASKING

Das Problem

Wie oft hast du schon versucht, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen?

Dein Kind bespaßen und gleichzeitig die Emails beantworten?

Mit deinem Kind auf den Spielplatz gehen und dort wichtige Telefonate führen?

Oder an einer wichtigen Präsentation arbeiten und gleichzeitig einen Podcast zu hören?

All das wird in der Regel nicht funktionieren, denn wir Menschen sind nicht dafür gemacht, verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun.

Denn das führt nur dazu, dass du länger für alles brauchst, weil du immer wieder abgelenkt bist.

Außerdem tun sich dadurch viele potenzielle Fehlerquellen auf, die dann wieder ausgemerzt werden müssen, was am Ende auch wieder Zeit kostet.

Und, am allerwichtigsten: Sobald es andere Personen betrifft, bist du nie wirklich präsent und das ist schlichtweg unhöflich und respektlos.

Was hilft?

Arbeite Dinge nach und nach ab und konzentriere dich zu jeder Zeit nur auf eine Sache und mache die richtig.

Wenn du mit deinem Kind spielst, bleib voll und ganz im Moment und arbeite nicht gedanklich im Kopf weiter.

Wenn du an einem wichtigen Projekt arbeitest, versuche nicht, dich nebenbei weiterzubilden. Dein Projekt wird dadurch ganz sicher nicht so gut, wie es ohne Ablenkung werden würde.

Streich die Option Multitasking aus deinem Kopf.

Die einzige Ausnahme: Wenn du mit deinem Körper etwas quasi auf Autopilot tust, ist es ok, wenn du mit deinem Kopf etwas anderes machst. Zum Beispiel Kochen und Podcasts anhören. Oder Bügeln und nebenher YouTube Videos anschauen.

ZEITFRESSER #7 – DEIN PERFEKTIONISMUS

Das Problem

Bist du perfektionistisch veranlagt? Was sich in Bewerbungsgesprächen immer wunderbar als negative Eigenschaft nutzen lässt, die ja vermeidlich gar nicht sooooo negativ ist, ist im wirklichen Leben nicht besonders Zeitschonend.

Denn wenn du alles zu perfektionistisch angehst und dich in Details verlierst, kostet das verdammt viel Zeit.

Was hilft?

80 ist das neue 100. Wusstest du, dass 20% deiner Arbeitsleistung tatsächlich schon zu 80% deines Ergebnisses führen? Um die restlichen 20% zu erreichen und damit perfekt zu sein, brauchst du weitere 80% deiner Kraft.

Das ist mir zu viel. Deshalb bin ich mit einem Ergebnis von 80% rundum zufrieden. Die meisten Menschen sehen nämlich die Dinge, die du als „unperfekt“ bezeichnest, überhaupt gar nicht.

Warum also Zeit und Energie in diese Dinge stecken, wenn sie dich gar nicht weiterbringen?

Lerne das Unperfekte zu akzeptieren und gewinne deutlich mehr an Zeit.

Mir ist es das wert.

ZEITFRESSER #8 – AUFSCHIEBERITIS

Das Problem

Wir Menschen haben eine Tendenz dazu, unangenehme Dinge erst einmal aufzuschieben, bis sie wirklich dringend werden.

Da kommt zB eine Email rein. Du weißt, du solltest sie eigentlich beantworten, aber es ist noch nicht dringend und dir ist der Inhalt irgendwie unangenehm. Also lässt du sie liegen.

Was passiert dann?

Richtig, jedes Mal, wenn du dein Postfach öffnest, liegt diese Email da und erinnert dich schmerzvoll daran, dass du sie noch beantworten solltest.

Aber weil es immer noch nicht dringend ist, verschiebst du sie wieder und so wiederholt sich das Spiel wieder und wieder, bis eine Beantwortung irgendwann unausweichlich wird.

Das Schlimme daran: Du verschwendest jedes Mal wieder Zeit, in der du über das Problem nachdenkst, anstatt es anzugehen. Und unterbewusst denkst du auch immer wieder daran.

Was hilft?

Wenn du gerade keine Zeit hast, dich mit dem Problem auseinanderzusetzen, lege einen konkreten Termin mit Erinnerung fest, damit du es zu einem späteren Zeitpunkt tun kannst. Im Beispiel der Email hilft es dann auch, sie in einen anderen Ordner zu verschieben, so dass sie dich nicht mehr im Postfach erinnert.

Gib Aufschieberitis keine Chance zum Zeitfresser zu werden!

ZEITFRESSER #9 – ARBEITEN OHNE PLAN & PRIORITÄTEN

Das Problem

Eins der größten Probleme von selbstständigen Müttern ist ihr Zeitmanagement. Und der größte Fehler dabei ist, dass viele einfach ohne konkreten Plan oder Prioritäten arbeiten.

Und das kostet, surprise, surprise, sehr viel Zeit.

Zeit, die du nicht hast und die du ja eigentlich gut einteilen möchtest.

Was hilft?

Mach dir einen konkreten Plan. Geh die Dinge mit Struktur und Plan an. Setz dir Prioritäten.

Worauf wartest du also noch? Ran an den Plan!

ZEITFRESSER #10 – CHAOS & ZU VIEL ZEUG

Das Problem

Ich höre so so oft Mütter, die sich darüber beschweren, dass sie keine Zeit für irgendwas finden, weil sie zu viel mit dem Haushalt zu tun haben.

Ich frage mich dann ganz oft, warum das so ein großes Problem ist. Und wenn ich dann bei diesen Müttern zu Besuch bin, springt mich das Problem förmlich an, sobald ich die Wohnung betrete: Zu viel Zeugs.

Ich selbst hatte lange Zeit mit diesem Zeitfresser zu kämpfen, ohne ihn überhaupt in meinem Leben zu bemerken.

Bist ich auf eine tolle Geheimwaffe gestoßen bin. Willst du wissen, welche das ist?

Was hilft?

Weniger Zeugs. Minimalistischer leben.

Ich mache zu diesem Thema gerne nochmal eine ganze Episode, denn das würde hier heute den Rahmen eindeutig sprengen, aber Mehr Minimalismus hat so viel in meinem Leben verändert.

Und damit meine ich jetzt nicht, dass du mit nur 100 Dingen auskommen sollst.

Es geht einfach nur darum bewusst weniger zu haben.

Und warum hilft dir das mit deiner Zeit?

Ganz einfach:

  • Wo weniger ist, ist weniger Chaos.
  • Wo weniger Chaos ist, brauchst du weniger Zeit, um es zu beseitigen.
  • Wo weniger Chaos ist, herrscht mehr Ordnung.
  • Wo mehr Ordnung herrscht, findest du Dinge schneller.
  • Wo du schneller Dinge findest, verschwendest du weniger Zeit mit suchen…

Diese Liste könnte ich jetzt noch ewig weiterführen, aber ich denke, du verstehst, worauf ich hinauswill…

Chaos ist das reinste Freudenfest für den Zeitfresser. Er badet genüsslich in deiner Unordnung und lacht dich dabei aus.

Also schnapp ihn dir und bring ihn um die Ecke.

ZEITFRESSER #11 – SICH NICHT HELFEN LASSEN

Das Problem

Hat dir schon mal jemand in deinem Umkreis seine Hilfe angeboten und du hast dankend abgelehnt, während es in deinem Kopf schrie: „Ja, bitte hilf mir“?

Da war dein Stolz mal wieder größer als deine Kapazität. Und das führt natürlich dazu, dass du viele Dinge selbst erledigen musst, für die du eine ganze Menge Zeit brauchst.

Kein Grund, sich dafür zu schämen. Wir alle waren schon mal an dem Punkt. Das ist nämlich der Moment, an dem Zeitfresser und Schuldgefühls-Monster oft ein Team bilden und gemeinsam gegen dich arbeiten.

Die beiden sind nämlich sozusagen Best Buddies und helfen sich gegenseitig.

Ich weiß, das ist mega fies, aber leider eben auch die Realität.

Was hilft?

Sei ehrlich zu dir selbst und dankbar für deine Mitmenschen, die dir ihre Hilfe anbieten. Und wenn dir niemand seine Hilfe von alleine anbietet, ist es auch kein Beinbruch, danach zu fragen. Das ist KEIN Zeichen von Schwäche und ich bin mir sicher, dass das auch niemand in deinem Umfeld so empfindet.

Das sind einfach nur die kleinen, fiesen Schuldgefühle, die dir das einzureden versuchen.

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