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Arbeit DARF Spaß machen. Also wirklich jetzt.

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Mamanehmer - Arbeit darf Spass machen

Muss Arbeit auch immer gleich „Arbeit“ bedeuten? Oder darf es auch Spaß machen? Dieser Frage gehen wir in dieser Episode auf den Grund.

Diese Episode ist perfekt für dich geeignet, wenn du gerade mal wieder ein schlechtes Gewissen hast, weil du als selbstständige Mama zu wenig Zeit für deine Familie hast, zu egoistisch bist, keine gute Mutter bist…

Vor Kurzem hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Freundin, welches mir bestätigt hat, dass das, was ich tue, absolut richtig ist.

Während unsere Kinder sich nämlich auf dem Spielplatz vergnügten, unterhielten wir uns über die Arbeit und wie wir das Thema Arbeit an unsere Kinder vermitteln.

Bei ihr war es nämlich bisweilen so, dass ihre Tochter den Papa fragte, wohin der Papa ginge und warum er nicht bei ihr zu Hause bliebe, wenn ihr Mann zur Arbeit ging. Wie ganz viele andere Papas und Mamas antwortete der Papa dann, dass er zur Arbeit müsse, weil er ja Geld verdienen müsse, was sie zum Leben brauchen würden.

Als Antwort bekam er basierend auf wunderbar kindlicher Logik: „Ach Papa, dann kaufen wir eben weniger, wenn du dafür zu Hause bleibst.“

Dem Kind war es nämlich völlig egal, ob der Papa mit seiner Arbeit Geld verdient oder nicht. Sie wollte lediglich Zeit mit ihrem Papa verbringen.

DIE RICHTIGE KOMMUNIKATION MIT KINDERN

So ging das also weiter, bis meine Freundin irgendwann auf einen Artikel in einer Zeitschrift stieß, in dem ein anderer Ansatz beschrieben wurde.

Anstatt zu sagen, dass der Papa zur Arbeit gehen müsse, weil er Geld zum Leben verdienen müsse, gibt es eine Antwort, die viel mehr Sinn macht, die für das Kind viel besser verständlich ist und die, meiner Meinung nach, auch viel mehr der Wahrheit entsprechen sollte.

Ein Kind kann mit dem Thema Geld nämlich noch nichts anfangen. Vor allem in sehr jungen Jahren, ist das Konzept vom „Geld verdienen“ für das kindliche Gehirn noch gar nicht greifbar und viel zu abstrakt.

Besser wäre es also, dem Kind zu sagen, dass der Papa jetzt zur Arbeit gehe, weil ihm die Arbeit Spaß macht. So wie der Papa vielleicht auch zum Fußballtraining oder sonst einem Hobby geht, kann er doch auch zur Arbeit gehen, weil es ihm einfach Spaß macht.

Das können kleine Kinder viel besser verstehen, weil sie ihre Entscheidungen für oder gegen eine Aktivität eben auch darauf basieren, was ihnen Spaß macht und was eben nicht.

Soweit so gut.

Aber wäre das nicht eine Lüge, wenn der Papa das seinem Kind erzählen würde, wenn er seinen Job tatsächlich nur deshalb macht, weil er damit Geld verdient? Wenn ihm die Arbeit in Wirklichkeit überhaupt keinen Spaß macht?

Eine legitime Frage, aber ist es die richtige?

Ich denke nicht.

BESSERE KOMMUNIKATION MIT KINDERN

Denn anstatt sich nun zu fragen, ob es richtig oder falsch ist, dem eigenen Kind eine solche Lüge aufzutischen, sollten wir uns als Eltern wohl doch besser die Frage stellen, ob wir uns nicht besser eine Arbeit suchen sollten, mit der wir Geld verdienen können und die uns auch gleichzeitig Spaß macht, oder?

Und das führte dann für mich zu der Erkenntnis, dass ich bei meiner Wahl alles richtig gemacht habe. Ich habe mich bewusst für eine Arbeit entschieden, die mir so viel Spaß macht, dass sie mir gar nicht wie Arbeit vorkommt. Bei der ich am Ende des Tages gar nicht das Gefühl habe, überhaupt gearbeitet zu haben, sondern vielmehr einem Hobby nachgegangen bin.

Für mich stellt sich also überhaupt nicht die Frage, ob ich mein Kind anlügen sollte oder nicht, wenn ich mal auf Dienstreise bin. Ich kann nämlich mit absolut ruhigem Gewissen zu meinem Kind sagen: „Mama ist jetzt für eine gewisse Zeit nicht da, weil sie arbeiten geht. Weil es ihr Spaß macht.“

Wenn du also das nächste Mal wieder ein schlechtes Gewissen hast, weil du als selbstständige Mama zu wenig Zeit für deine Familie hast, zu egoistisch bist, keine gute Mutter bist (oder setzte hier gerne auch jedes andere Schuldgefühl ein, welches dein Kopf immer mal wieder gerne ausspuckt und versucht dir einzureden…), dann erinnere dich daran, dass du es gerne machst. Dass du dir die Arbeit bewusst ausgesucht hast, weil sie dich erfüllt, weil du sie gerne machst und nicht nur aus dem einzigen Grund, damit Geld zu verdienen, wie so viele andere Menschen da draußen.

Denn damit bist du deinem Kind schon von Anfang an ein gutes Vorbild und ermutigst dein Kind dazu, sich später auch einmal eine Arbeit auszusuchen, die ihm Spaß macht und die es erfüllt. Du zeigst deinem Kind, dass Arbeit eben mehr ist, als Geld verdienen.

Arbeit darf Spaß machen. Viel mehr noch: Meiner Meinung nach SOLL Arbeit Spaß machen, denn sonst ist es nicht die Richtige.

Du machst das genau richtig und ich finde, es war mal wieder an der Zeit, dir das zu sagen.

Nur um sicher zu gehen, dass du es nicht vergisst.

Und weil wir Menschen Gewohnheitstiere sind und das Offensichtlichste immer wieder vergessen, werde ich mic auch zukünftig immer mal wieder zu Wort melden, um dich daran zu erinnern, wie toll du bist.

Bis es dir zu den Ohren wieder herauskommt und deine lästigen Schuldgefühle mit rausspült. Damit du sie ein für alle Mal los wirst. Und auch dann werde ich es dir trotzdem noch immer und immer wieder erzählen, damit du daraus einen Schutzwall aufbauen kannst, an dem diese fiesen Schuldgefühle, die niemals aufgeben werden, einfach abprallen.

Deal?

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