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Mehr Zeit als selbstständige Mutter: 3 Gewohnheiten, die dir dabei helfen – Teil 2: An Routinen anpassen

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Mamanehmer Gewohnheiten - An Routinen der Familie anpassen

In Teil 1 der Serie haben wir darüber gesprochen, wie du dir mehr Zeit für dein Mama-Business verschaffen kannst, indem du keine Kompromisse mehr eingehst.

Wie damals angekündigt, war das nur eine meiner drei Gewohnheiten, die mir deutlich mehr Zeit für meinen Mamanehmer-Alltag verschaffen.

Heute möchte ich mit dir über eine weitere Gewohnheit sprechen, die meinen Arbeits-Alltag vollkommen verändert hat. Revolutioniert, sozusagen.

Aber bevor wir damit anfangen, habe ich noch eine Sache, die mir ganz ganz wichtig ist, denn sie ist essentiell dafür, dass dich meine Tipps, die ich hier regelmäßig mit dir teile, auch funktionieren.

DU MUSST IN DIE UMSETZUNG GEHEN!

Und ich weiß, dass ich da jetzt die ein oder andere eiskalt erwische. Keine Sorge! Ich war bis vor ein paar Jahren auch so.

Ich habe alles in mich aufgesaugt, was ich zu einem bestimmten Thema finden konnte, aber dann habe ich aufgehört. Ich habe mir ein riesiges Wissen angeeignet, aber nicht einmal die Hälfte davon wirklich in mein Leben integriert.

Kein Wunder also, dass ich über Jahre hinweg auf der Stelle getreten bin.

Erst als mir das bewusst wurde und damit anfing, das Gelernte auch umzusetzen, hat sich mein Leben und mein Arbeits-Alltag verändert.

Deshalb lautet meine selbst auferlegte goldene Mamanehmer-Regel seitdem: Aus allem, was ich lese, höre und lerne, muss ich mir mindestens eine Sache herauspicken, die ich direkt umsetze.

Und genau das wünsche ich mir auch von dir! Denn nur so erreichst du das, von dem du die ganze Zeit träumst! Und nur so bringt dir das, was du dir regelmäßig durchliest oder anschaust etwas.

Ich werde es dir von nun an auch so richtig leicht machen! Denn am Ende jedes Beitrags werde ich dir von nun an eine Hausaufgabe geben, die du direkt umsetzen kannst.

Bist du dabei?

Prima! Dann können wir ja mit dem eigentlichen Thema der heutigen Episode weitermachen:

Gewohnheit #2: Passe deinen Zeitplan an die Routinen deiner Kinder und deiner Familie an

Wenn ich anderen Mamas davon erzähle, wie ich die Dinge geregelt bekomme, höre ich ganz oft Sätze wie „aber das funktioniert bei mir nicht. Mein Kind schläft nicht so viel wie deins.“

NATÜRLICH ist deine Familie nicht komplett identisch mit meiner. NATÜRLICH sind die Routinen und Abläufe bei dir komplett anders als bei mir.

Und es gibt immer irgendeine Familie bei der XYZ besser läuft als bei dir selbst. Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist doch immer grüner, oder nicht?

Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen und konzentriere dich stattdessen lieber auf deine eigene Situation.

Analysiere ganz genau, wie die Gewohnheiten und Routinen deiner Familie und deiner Kinder sind und passe deinen Arbeitsrhythmus genau daran an.

Erschaffe dir deinen eigenen Zeitplan, der genau auf deine Situation angepasst ist. Nicht auf meine und auch nicht auf die deiner Nachbarin sondern auf deine eigene!

Schau dir ganz genau an, wie die Dinge bei dir zu Hause ablaufen:

  • Wann schlafen deine Kinder?
  • Wann spielen sie ggf. Alleine, so dass du in dieser Zeit ein paar Kleinigkeiten erledigen kannst?
  • Wann sind deine Kinder von anderen Menschen betreut?
  • Wann sind die Zeiten, zu denen du am wahrscheinlichsten eine ruhige Minute findest?
  • Wann sind die Zeiten, zu denen du dich höchstwahrscheinlich nicht besonders gut konzentrieren kannst oder eine größere Chance besteht, dass du abgelenkt wirst?
  • Wenn du das alles analysiert hast, plane deine Aufgaben in die Routinen und Abläufe deiner Familie ein.

Und ich höre jetzt gerade schon wieder die ersten Aufschreie in meinem Kopf:

„Aber das ist doch jeden Tag anders“

„Aber was, wenn mein Kind krank ist?“

„Aber manchmal macht mein Kind einen Mittagsschlaf und dann auch wieder nicht…“

„Aber, aber, aber…“

Es gibt sicherlich tausende Gründe, die du jetzt aufzählen kannst, die alle in diese Richtung gehen, aber was bringt dir das?

Na klar, als Mamanehmer läuft auch nicht immer alles so ab, wie ich es vorher geplant habe. Im Gegenteil: Das passiert nur im seltensten Fall.

Gerade in den letzten Monaten drehen wir hier in der Familie eine Dauerschleife mit dem Krank-Sein. Wir stecken uns permanent immer wieder an und zudem bringt der kleine Mann immer wieder neue Viren aus der Kita mit nach Hause.

Warum also überhaupt anfangen und die Situation analysieren, wenn dann doch wieder alles anders ist?

  • Weil es IMMER irgendwelche Routinen gibt, sind sie auch noch so klein.
  • Weil du dann einen Plan hast und ein Grundgerüst, an dem du dich entlang hangeln kannst.
  • Weil alles besser ist, als planlos und ohne jegliche Struktur drauflos zu arbeiten.

Und selbst wenn nur 30 oder 40 Prozent aller Tage „normal“ verlaufen, dann ist es noch besser, wenn du an diesen Tagen mit einem richtigen Plan arbeitest und die Dinge geschafft bekommst, als wenn du dann wieder nur ohne Plan vor dich hin arbeitest.

Dann warst du nämlich schon 30 oder 40 Prozent produktiver als ohne diesen Plan und das klingt doch schon mal nach einem großen Erfolg, oder etwa nicht?

In meiner letzten Mamanehmer-Montags-Motivation habe ich meinen Leserinnen diverse Mamanehmer-Typen vorgestellt und gefragt, welchem sie am meisten ähneln.

Welche Typen das genau sind, das erzähle ich dir mal in einer anderen Episode, denn das würde hier heute absolut den Rahmen sprengen.

Das Erstaunliche an der ganzen Sache war jedoch, dass die meisten dem Mamanehmer-Typ 1 am ähnlichsten sind.

Weißt du, welcher Typ das ist?

Ich verrate es dir: Es ist die Träumerin.

Die Träumerin hat große Pläne und eine starke Vision! Sie weiß, was sie will und startet daher täglich mit voller Motivation in ihren Mamanehmer-Alltag – nur, um dann schon bald von der Realität ausgebremst zu werden.

Denn diesem Mamanehmer-Typ fehlt es an Struktur und Ordnung im Mamanehmer-Alltag. Mamanehmer dieser Kategorie arbeiten planlos drauflos, schaffen grundsätzlich nicht das, was sie sich vornehmen und finden neben Familie, Freunden, Haushalt etc. einfach nie genug Zeit für ihr Mama-Business.

Wenn du also auch zu diesem Mamanehmer-Typ gehörst, dann nimm dir das zu Herzen, was ich dir eben erzählt habe. Erschaffe dir ein Grundgerüst, dass zu deinem Familien-Alltag und euren Routinen passt und du wirst sehen, dass du schon bald sehr viel produktiver unterwegs sein wirst.

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