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Die Worte der Anderen: Warum du nicht immer darauf hören solltest – Zwei persönliche Geschichten

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Die Worte der Anderen

So viele von uns lassen sich immer wieder von Anderen einreden, dass sie nicht gut genug sind und dass das, was sie tun völlig bescheuert ist.

Gerade wir selbstständigen Mütter werden ganz oft Opfer von solchen Anschuldigungen und nehmen uns das meistens viel zu sehr zu Herzen, als wir es eigentlich sollten.

Aber weißt du was? Darauf habe ich absolut keine Lust mehr und deshalb möchte ich dir heute zwei wahre Geschichten aus meiner Vergangenheit erzählen, die dir zeigen werden, dass es nicht immer richtig ist, darauf zu hören, was Andere uns einzureden versuchen.

DIE MEINUNG VON ANDEREN – WARUM LEHRER NICHT IMMER IM RECHT SIND

Für die erste Geschichte müssen wir sehr weit zurück reisen. Und zwar in meine Jugendzeit. In die Oberstufe, genauer gesagt in die 12. Klasse. Zu dieser Zeit habe ich einen Englisch-Leistungskurs belegt.

Zugegeben, ich war in der Schule nie wirklich eine gute Schülerin und war, was mein Selbstbewusstsein angeht, noch lange nicht an dem Punkt, an dem ich heute bin. Deshalb war ich, auch wenn mir das heute echt niemand mehr glauben will, eher zurückhaltend und schüchtern – zumindest im Unterricht.

Ich hatte immer Angst, etwas Falsches zu sagen oder von meinen Mitschülern ausgelacht zu werden. Also war ich lieber still und habe gar nichts gesagt – etwas, was in unserem Schulsystem leider nicht so gut ankommt, aber eben auch einfach so hingenommen und nicht hinterfragt wird… Aber das ist eine andere Geschichte…

An einem Tag erhielten wir von unserem Englischlehrer also eine Klausur über einen Shakespeare-Roman zurück, in dem wir einen Comic zu diesem Roman interpretieren sollten. Unser Englischlehrer beschwerte sich darüber, dass so viele den Comic, seiner Meinung nach, „flasch“ interpretiert hatten.

Und genau in dem Moment wusste ich, ich muss all meinen Mut zusammennehmen und endlich etwas sagen. Also erhob ich zitternd meine Hand, wurde natürlich sofort drangenommen und sagte: „wenn unsere Interpretation so abwegig ist, finde ich es komisch, dass so viele von uns unabhängig voneinander darauf gekommen sind.“

Seine Worte daraufhin waren – und ich weiß sie noch ganz genau, als wäre es gestern gewesen: „Wenn ich euch jetzt sage, Leute fresst Scheiße, tausend Fliegen können sich nicht irren, würdet ihr das auch machen?“

Zack, das hatte gesessen. Ich war einfach nur sprachlos, eine solche Antwort von meinem Lehrer bekommen zu haben, dass mir die Kinnlade runterklappte und ich auch nicht mehr wusste, was ich darauf sagen sollte.

Die restliche Zeit meines Englisch-Leistungskurses verbrachte ich also weiterhin schweigend und nahm einfach immer wieder alle Kritik seitens meines Lehrers auf und fand mich damit ab, dass ich in Englisch eben eine Niete bin und es doch vielleicht einfach sein lassen sollte.

Wer mich schon ein bisschen verfolgt hat weiß, dass ich nach dem Abi eine Ausbildung gemacht und dann ein Studium an einer englisch sprachigen Hochschule gemacht habe. Weiter ging es dann mit einem Masterabschluss an einer Hochschule in England und einem Job in London bei einem Konferenzveranstalter im Marketing.

ABER WIE KANN ES SEIN, DASS DIE KLEINE SCHÜCHTERNE JANA PLÖTZLICH DOCH ENGLISCH KONNTE?

DAS habe ich tatsächlich der Englischlehrerin in meiner Berufsausbildung zu verdanken, die mehr in mir gesehen hat, als die kleine schüchterne Jana. Die mich ermutigt hat und mein Potential gesehen hat. Sie hat mir gezeigt, dass mein Englisch gar nicht so schlecht ist und dass ich weiß Gott keine Niete darin bin.

Sie war es, die mich dazu ermutigt hat, mich an der englischsprachigen Hochschule zu bewerben und damit meinen Traum von einem Eventmanagement-Studium Realität werden zu lassen.

Ich bin ihr noch heute dankbar dafür.

DIE MEINUNG VON ANDEREN – WENN ANDERE UNZUFRIEDEN SIND UND ES AUF DICH PROJEZIEREN

Und wo wir gerade bei meiner Ausbildung sind. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau gemacht und hatte auch sehr großen Spaß an allen Organisatorischen Themen.

Leider konnte das mein Chef nicht so wirklich sehen, denn was ihn mehr interessierte war, wie viele Überstunden ich machte. Vollkommen unabhängig davon, ob ich meine Arbeit in der regulären Arbeitszeit schaffte, oder nicht.

So kam es, dass er mich immer wieder runter machte, anschrie und mir einfach immer wieder zu verstehen gab, dass ich wirklich nichts kann und vollkommen fehl am Platz in einem Organisations-Job sei.

Diesmal habe ich aber selbst schnell für mich erkannt, dass dieser Mensch nicht der ist, dessen Meinung ich vertrauen sollte. Also habe ich meine Arbeit weiter durchgezogen (ohne auch nur eine Überminute zu machen, wenn irgendwie möglich) und habe der Firma auf Nimmer Wiedersehen den Rücken gekehrt.

Und ja, du ahnst es: Ich bin ein absoluter Organisations-FREAK und mein gesamtes Leben spricht quasi gegen die Aussagen dieses Chefs…

WAS ICH DIR MIT DIESEN BEIDEN GESCHICHTEN SAGEN WILL

Solltest du also jemals an den Punkt kommen, dass dir jemand versucht einzureden, dass das was du tust, nicht richtig oder schlecht ist, dann betrachte solche Aussagen wirklich mit allergrößter Vorsicht, denn meistens ist nicht viel Wahres dran.

Hätte ich in beiden Situationen auf die entsprechenden Personen gehört, wäre ich heute nicht dort, wo ich bin und das wäre wirklich äußerst schade, denn ich LIEBE mein Leben, so wie es gerade ist.

DIE MEINUNG VON ANDEREN – WAS KANNST DU ALSO TUN?

Oft denken Menschen, die dich kritisieren nur aus ihrer eigenen Perspektive heraus. Sie kennen dich und deine Situation gar nicht gut genug, um sie zu beurteilen. Hinterfrage also wirklich IMMER zuerst, von wem eine Aussage kommt.

  • Kann es zum Beispiel sein, dass die Person neidisch auf dich und das ist, was sie da gerade kritisiert? Vielleicht möchte sie es dir auch nur schlecht reden, um sich selbst besser zu fühlen. Solche Aussagen sagen nämlich in der Regel viel mehr über die Person aus, die sie ausspricht, als über dich.
  • Kennt die Person dich und deine Situation wirklich richtig richtig gut, um sich überhaupt ein Urteil darüber erlauben zu können?
  • Oder hat die Person vielleicht einfach nur Angst um dich. Das ist vor allem bei Familienmitgliedern und engen Freunden oft der Fall, weil sie sich einfach Sorgen um dich machen und natürlich nur dein Bestes wollen. Sie wollen, dass es dir gut geht und deshalb stehen sie allem Neuen, allem Ungewissen erst einmal skeptisch gegenüber.

Nimm NICHTS direkt für bahre Münze, sondern frage dich vielmehr erstmal, was DU selbst willst. Höre da vor allem auf dein Bauchgefühl. Was sagt das?

Wenn dir also jemand in deinem Umfeld zum Beispiel sagt, dass du keine gute Mutter bist, weil du gleichzeitig eine Unternehmerin bist, muss das nicht auch auf jeden Fall so sein. Es kann so viele verschiedene Gründe dafür geben, warum diese Person so etwas sagt, wie wir gerade gesehen haben.

WAS, WENN DU DICH ALLEINE NICHT ZURECHT FINDEST?

Wenn du selbst nicht zu einer sinnvollen Meinung oder einem Entschluss kommen kannst, dann hol dir Rat bei Menschen, die genau das tun, was du machen möchtest oder die genau an dem Punkt sind, an dem du auch gerade bist. Im Fall der Zweifel bezüglich der Selbstständigkeit als Mama sprich zum Beispiel mit anderen selbstständigen Müttern. Sie können sich viel besser in deine Situation hineinversetzen, deine Ängste und Sorgen nachvollziehen und dir eine viel sinnvollere Meinung dazu geben, ob das, was dir vorgeworfen wird wirklich Hand und Fuß hat.

Solltest du niemanden in deinem Umfeld haben, mit dem du darüber reden kannst, dann schau dich online um. Dort findest du ganz sicher Gleichgesinnte. Wie zum Beispiel in der Mamanehmer Community auf Facebook.

DIE MEINUNG VON ANDEREN – FAZIT

Hätte ich mich in beiden erwähnten Situationen auf die Meinung bzw. die Aussagen der anderen Person verlassen, wäre ich heute nicht dort, wo ich bin und das wäre wirklich sehr sehr schade. Ich wünsche mir für dich, dass du dir nicht jede Kritik so zu Herzen nimmst und nun weißt, was du stattdessen tun solltest, bevor du jedes negative Wort für bahre Münze nimmst.

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