Suche
Suche Menü

2 Jahre als Mamanehmer

Dieser Artikel enthält Werbe-Links* und/oder werbende Inhalte.

2 Jahre Mamanehmer

26. Mai 2016

Mit einem Blumenstrauß und süßen Baby-Sachen im Arm stehe ich vor der Tür zu unserem Haus. Ich öffne die Tür, watschel mit meinem dicken Babybauch hinein und muss mich erstmal hinsetzen.

Ich komme von der Arbeit, aber dies ist nicht irgendein Arbeitstag. Ich bin noch etwas überwältigt von allem, was an diesem Tag passiert ist. Denn dieser Tag, ein sonniger und warmer Tag Ende Mai, ist mein letzter Arbeitstag – zumindest was das Arbeiten in einem Angestelltenverhältnis betrifft.

Mamanehmer - letzter Arbeitstag als AngestellteMorgens habe ich noch die letzten Informationen an meine Elternzeit-Vertretung übergeben und dann war der große Moment gekommen. Der große Moment des Abschieds. Mit einem Blumenstrauß, tollen Babygeschenken und super lieben Worten wurde ich entlassen. Hinein in die Ungewissheit. Hinein in alles, was jetzt auf mich wartete, von dem ich mir zu diesem Zeitpunkt aber noch gar kein Bild machen konnte.

Hinein in die Freiheit, denn so fühlt es sich gerade an! Frei, unabhängig und voller Abenteuer!

Als ich da stand und mich verabschiedete, wusste ich eine Sache ganz genau: Ich wollte nach diesen 2 Jahren nicht wieder zurück. Nicht wieder zurück an einen Arbeitsplatz, bei dem man mir vorschreibt, wann ich was abzuarbeiten habe, wann ich in Teammeetings sitzen und wann Überstunden machen muss. Versteht mich nicht falsch, ich habe meinen Job gerne gemacht, hatte ein super Verhältnis zu meinen Kollegen und meinem Chef, aber diese festen Strukturen und Vorgaben in einem Angestelltenjob – egal in welchem – sind einfach nicht meins.

Und so sitze ich also hier in unserem Haus, voller Vorfreude auf das, was nun auf mich warten würde, voller Neugier auf all die tollen Dinge, die die Selbstständigkeit für mich bereithalten würde. Ich schaue mich um. In unserem zu Hause, was von nun an auch mein Arbeitsplatz sein wird. Und es fühlt sich gut an! So richtig gut, stelle ich mit einem Strahlen im Gesicht fest. Und vor allem fühlt es sich auch richtig an! Verdammt richtig!

Dies ist der Moment, an dem eine Reise beginnt!

Eine aufregende, nicht immer einfache, aber sehr erfüllende und unabhängige Reise. Meine Reise! Meine Reise in die Selbstständigkeit.

Mamanehmer darf ich mich an diesem Tag Ende Mai noch nicht nennen, denn so eine richtige Mama bin ich ja noch nicht. Aber lang dauert es auch nicht mehr, bis es soweit ist. Bis unser kleiner Sohn das Licht der Welt erblickt.

Doch erstmal beginnt eine lange Zeit des Wartens. Eine Zeit, die sehr anstrengend für mich ist, denn es kann jede Minute, jede Sekunde soweit sein. Planen ist schön, aber ob ich meine Pläne auch alle einhalten kann? Dann lieber doch nicht planen. Aber nicht planen ist auch nicht so meins. So oder so ähnlich rattert es mir durch den Kopf und das Gefühlschaos wird jeden Tag größer. Zwischen Vorfreude auf den großen Tag und Verzweiflung über die Ungewissheit, wann dieser große Tag denn nun endlich eintreffen würde.

Schon lange hatte ich mein Business auf den großen Tag vorbereitet, doch leider ließ er lange, sehr lange auf sich warten.

30. Juli 2016

Etwas mehr als 2 Monate nach meinem letzten Arbeitstag ist es dann so weit. Der kleine Mann kommt auf die Welt und jetzt scheint erstmal alles still zu stehen. Keinen einzigen Gedanken verschwende ich an mein Business oder sonst irgendetwas. Ist doch da dieses kleine süße Bündel, was meine volle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Tagelang tue ich nichts anderes, als ihn anzuschauen und mit ihm zu kuscheln.

Ankommen. Ankommen in einer völlig neuen Welt. Ankommen in der Welt des Mama-seins.

Mamanehmer - Der Kruemel ist da

Wochen-, ja Monatelang brauchen wir, bis wir tatsächlich wieder im Alltag angekommen sind. Bis sich alles eingespielt hat und wir endlich eine Routine in unseren Tag gebracht haben. Wir überwinden jede Hürde, die uns in den Weg gelegt wird: Atemstillstand, Kinderintensiv, Milchstau, Rückenschmerzen, Brustentzündung, Abzess, OP…

Unser Start war nicht einfach, aber wir haben ihn gemeistert!

2. Januar 2017

Neues Jahr, neues Glück – diesen Satz nehme ich wörtlich. Nach all den Startschwierigkeiten im vergangenen Jahr starte ich nun so richtig durch. Vor allem auch mit Mamanehmer. Ich drehe Videos, was das Zeug hält, schneide sie und lade sie hoch. Ich fange an, meinen Instagram-Account mit tiefsinnigeren Texten und passenderen Bildern zu bestücken und dokumentiere so meinen kompletten Alltag.

Dabei immer mein Ziel vor Augen: Ich will es schaffen! Ich will nach 2 Jahren Elternzeit weiterhin selbstständig bleiben.

Ich fange an, an meinem ersten eigenen Buch zu arbeiten. Stunde um Stunde tippe ich in die Tasten, berichte in Videos darüber, welche Schritte ich gehe um ein Buch im Selbstverlag* zu veröffentlichen. Ein halbes Jahr bleibt mir noch. Dann ist die Zeit, in der ich Elterngeld beziehe vorbei und ich darf wieder selbst etwas dazuverdienen.

31. August 2017

Es ist soweit! Der erste große Schritt in meinem bisherigen Mompreneur-Leben ist gemacht: Ich veröffentliche mein erstes eigenes Buch – im Selbstverlag! Ich gebe Interviews bei der Zeitung, bin sogar im Radio und schreibe Gastartikel für andere Blogs um auf mein Thema und mein Buch aufmerksam zu machen. Mein Marketing-Plan für den Buchlaunch scheint unendlich lang, aber irgendwie schaffe ich es. Schritt für Schritt, jeden Tag ein bisschen mehr. Und jede geschaffte Aufgabe, jedes gelöste Problem, lässt mich ein bisschen mehr wachsen. Lässt mich stolz sein darauf, was ich bisher geleistet und erreicht habe. Ein Lebenstraum geht für mich an diesem Tag in Erfüllung. Ich darf mich Autorin* nennen!

Mamanehmer - Buch im Selbstverlag

22. Oktober 2017

RELAUNCH, Baby! Mamanehmer bekommt ein neues Design. Mit dem Design gibt es auch ein neues zu Hause für alle Mamanehmer Inhalte: Der Mamanehmer Blog geht an den Start. Und wieder arbeite ich eine Launch-Plan-Liste ab. Punkt für Punkt hacke ich To Do’s ab und freue mich, als ich das letzte Häckchen setzen darf und den Veröffentlichen-Button anklicke.

Mamanehmer Relaunch

1. Dezember 2017

Ich starte das Mamanehmer Pinzember-Projekt und bin verblüfft, was mit Pinterest möglich ist. Plötzlich erhalte ich viel mehr Besucher auf meine Webseiten, bekomme unendlich viel neue Inspiration, lerne andere Pinn-Süchtige kennen und lerne Tag für Tag mehr über dieses fantastische Reichweiten-Universum!

Mamanehmer Pinterest

2. Januar 2018

Noch ein halbes Jahr bis zur großen Deadline und ich bin motivierter denn je! Denn ich weiß genau: 2018 wird mein Jahr! 2017 war toll, aber erst der Anfang! 2018 wird noch besser! Ich setze mir ambitionierte Ziele und starte direkt in die Umsetzung.

Deutlich weniger Wissenskonsum, dafür mehr Handeln!

Wissen konsumiere ich nur noch sehr gezielt und mit einem genauen Ziel: Ein bestimmtes Problem zu lösen, was mich meinem großen Traum ein Stück näher bringt.

Mamanehmer Arbeitsalltag

Ich konzentriere mich nur noch auf einige wenige Kanäle, betreue diese aber viel intensiver. Ich lerne dich, meine Leserin, besser kennen und passe mein Angebot noch viel besser an deine Bedürfnisse an. Ich baue immer mehr Reichweite auf, gründe die Mamanehmer Community und fange an, die Mamanehmer-Montags-Motivation zu versenden.

Der große Stein ist endlich ins Rollen gekommen und nun rollt und rollt er, unaufhaltsam seinem Ziel entgegen.

Ich halte meinen ersten Mamanehmer Vortrag, lerne noch mehr Gleichgesinnte kennen und bekomme erste Anfragen für Mamanehmer-Beratungen. Ich beginne, anderen Mamas bei der Realisierung ihrer Träume zu unterstützen! Und ich liebe es!

Der Blog blüht immer weiter auf. Ich bekomme Interview-Anfragen und ich bastel fleißig an neuen Projekten!

20. April 2018

Fast zwei Jahre nach meinem letzten Arbeitstag finde ich mich wieder im Büro meines Chefs. Es ist an der Zeit, ein Fazit zu ziehen. An der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. In meinem Herzen habe ich diese Entscheidung bereits am 26. Mai 2016 getroffen, aber nun bin ich bereit, die Sicherheit des Angestelltenverhältnisses komplett zu verlassen. Komplett reinzugehen. Ohne Kompromisse.

So sitze ich hier, an dem Ort, an dem ich mich vor zwei Jahren mit der Hoffnung verabschiedet habe, zwei Jahre später kündigen zu können.

Und nun ist es soweit: Ich kündige!

Ich nehme mein Berufsleben von nun an komplett selbst in die Hand! Mit Vollgas voraus!

Das Ziel?

Die absolute Freiheit! Die absolute Unabhängigkeit!

30. Juli 2018 – heute!

Ich habe es geschafft! Ich kann es selbst kaum glauben! Und doch habe ich es nie gewagt, auch nur eine Sekunde daran zu zweifeln, dass ich es schaffen würde.

Von der ersten Minute an wusste ich, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte. In den gesamten 2 Jahren seitdem ich nun Mamanehmer bin, habe ich keine Sekunde daran gezweifelt! Es hat sich IMMER richtig angefühlt und das zeigt mir, dass ich genau diesen Weg weiter verfolgen sollte.

Und dich, dich lasse ich daran teilhaben! Denn ich möchte, dass noch mehr Mamas erkennen, dass es Alternativen gibt. Das es noch mehr gibt als Angestellten-Jobs, die uns zwar Geld aber keine Erfüllung bringen!

Durch Neugierde getrieben und dem Wunsch nach Unabhängigkeit,
erkennen wir Mamas Chancen, unsere Kreativität auszuleben
und uns im Alltag mit Struktur & Organisation zum gewünschten Erfolg zu bringen,
um dann mit Leidenschaft unseren eigenen Weg zu gehen!

> Für ein flexibles & freies Leben
> Für uns selbst
> Für unsere Familie & für Andere

Mamanehmer – unabhängig, flexibel, frei!

Happy Birthday mein kleiner Schatz!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Pin46
Flip
Pocket
Twittern
Buffer